Joomla! Ein gro?artiges CMS
Wie es dazu kam, dass diese Seite auf Joomla basiert.
Die Anf?nge
Es gibt so viele Content Management Systeme (CMS) zur Auswahl und vor dieser Auswahl war auch ich vor einiger Zeit einmal gestanden.
Weil ich mich nicht entscheiden konnte, hab ich mich dann hingesetzt und angefangen was eigenes zu programmieren. Naja eigentlich nicht wirklich zu programmieren, denn es hat sich um statisches HTML gehandelt. Weil mir die Pflege von reinen HTML-Seiten einfach irgendwann zu Zeitintensiv geworden ist, kam noch etwas JavaScript und ein Frame-Ger?st um die Seite herum.
Jetzt sah das Ganze schon recht passabel aus, doch bei gr??eren ?nderungen musste ich auch hier duzende von HTML-Seiten h?ndisch ?ndern.
Jetzt musste etwas anderes her. So ging es nicht weiter. Eigentlich liegt mir Programmieren nicht so wirklich (es macht mir Spa?, aber ist viel zu Zeitintensiv), doch um PHP bin ich dann doch nicht mehr herum gekommen. Leiter stellte sich schon nach wenigen Wochen f?r mich heraus, dass PHP noch viel Zeitraubender ist als statisches HTML.
Ich wollte ja auch nicht meine komplette Freizeit vor dem Computer verbringen.
Somit war ich wieder am Ausgangspunkt. Ein CMS musste her, doch welches.
CMS Suche
Jetzt gibt es eine riesige Auswahl an CMS bzw. WCMS (W wie Web). Leider schrumpfte diese Auswahl sehr schnell mit meinem Anspruch, dass das System Text-Dateien basiert sein soll.
Ich hatte damals keine Ahnung von Datenbanksystemen und nach meinem langen Ausflug in die Welt von PHP wollte ich mich in meiner Freizeit nicht auch noch mit MySQL ?hnlichem oder besch?ftigen.
Also begab ich mich auf die Suche im weiten WWW. Mein weg f?hrte mich zuerst zu
freshmeat.net, wo ich sogleich "flat file cms" im Suchfeld eingab.
Ich bekam auch einen Treffer:
FANCY easy website. Hierbei handelt es sich um ein minimalistisches und Frameset basiertes CMS, welches kaum bis gar nicht erweiterbar ist und bei weitem nicht an meine eigenen PHP-K?nste heran reicht.
Um meine Suche etwas zu beschleunigen musste ich mir etwas einfallen lassen.
Also hab ich erst einmal nach Wichtigkeit sortiert, genau deffiniert was ich haben m?chte.
Must Have (Miss das CMS k?nnen)
- Template basierend
- gr??tm?gliche Browserkompatibilit?t
- Administrations Backend
- einfach bedienbar
- modular erweiterbar
- normale URLs (aloo nicht index.php?id123=987&aup;asdf)
- Open Source unter einer Lizenz wie GNU-GPL oder BSD
Nice to have (w?re sch?n, wenn das CMS dies k?nnte)
- Benutzerverwaltung mit Rechtevergabe
- Text-File basierend
- alle ?nderungen k?nnen online im Backend vorgenommen werden
- WYSIWYG Editor
- Fotoalbum
- schnelle Aktualisierungen und grosse Community
Embellishment (brauche ich nicht wirklich)
- Forum
- G?stebuch
- statistische Auswertungen
Mit diesen Anspr?chen f?hrte mich meine Suche jetzt zur Seite
http://www.opensourcecms.com/. Diese tolle Seite stellt sehr viele OpenSource Web Content Management Syteme (WCMS) ausf?hrlich vor. Die meisten sogar mit Online-Demo.
Nach l?ngerem Durchsuchen bin ich auf Mambo gesto?en.
Mambo CMS

Damals hie? das System noch
Mambo Open Source oder kurz einfach nur
MOS.
Mambo ?berzeugte mich durch seine ?bersichtlichkeit, die strikte Trennung zwischen Design (Template) und Inhalt, seine riesige Community und den modularen Aufbau.
Nach der Wirklich extrem simplen Installation (dank ?bersichtlicher Installationsanleitung) konnte ich sofort beginnen meine neue Webseite mit Inhalten zu f?llen.
Die Adaptierung meines alten Designs in ein Mambo-Template war ein Kinderspiel.
Einzig die Tatsache, dass Mambo eine MySQL-Datenbank ben?tigt hat mich etwas gest?rt.
Jedoch hat Mambo alle meine Erwartungen bei weitem ?bertroffen.
Alles was nicht schon in der Grundinstallation des CMS enthalten ist, kann als Komponente, Modul oder kleine Helferlein namens Mambots nachinstalliert werden. Die Community und viele Privatpersonen stellen nahe zu tausende von Erweiterungen bereit.
Die meisten Erweiterungen und auch die neuesten Sicherheitspatches, sowie Versions-Aktualisierungen konnte ich auf
http://www.mamboserver.com/ herunter geladen werden.
Nach dem einrichten einer MySQL Datenbank bei meinem Webhoster ging die Seite online.
Irgendwann Mitte 2005 wollte ich mir eine aktueller Version einer Componente bei mamboforge.net herunterladen. Welche Componente das war kann ich jetzt gar nicht mehr sagen.
Ich suchte also nach der Komponente und staunte nicht schlecht, als dort stand, dass sich die Komponente nicht l?nger hier befindet und auch f?r Mambo nicht weiter entwickelt wird. Nach etwas durchsuchen der mamboforge-Seite stellte ich fest, dass dies kein Einzelfall war. Immer ?fter hie? es, dass die weitere Entwicklung jetzt nur noch f?r Joomla erh?ltlich ist.
Auch viele Internetseiten wie z.B. www.mambonews.de hatten ihren Namen in
JoomlaNews.de ge?ndert.
Was war geschehen?
Meine Anwort hiess
Joomla!
Offenbar existierte jetzt ein Mambo mit dem Namen Joomla, doch warum?
Joomla!

Zuerst dachte ich der Name von Mambo h?tte sich ge?ndert, oder Joomla! w?re der Nachfolger von MOS. Dem war aber nicht so.
Joomla! entstand durch einige Community Mitglieder, die offensichtlich unzufrieden waren und jetzt selber ein CMS entwickelten.
Mein Problem bestand also nicht in der Tatsache, dass ab sofort neben Mambo auch noch ein anderes CMS namens Joomla! existierte, nein, das Problem waren die immer mehr werdenden Community Mitglieder die zu Joomla wechselten.
Ich hab mir das eine ganze weile angesehen.
Mambo blieb Mambo. Die lange erwartete Version in der alles besser werden sollte lies immer noch auf sich warten. Zur gleichen Zeit wurde Joomla immer gr?sser und neue, aktuelle Versionen waren schnell verf?gbar. Nahe zu alles was mich an Mambo gest?rt hatte (und das war nicht viel), war bei Joomla verbessert worden.
Man kann sagen, dass ich keine Wahl hatte. Ich musste zu Joomla wechseln.
Der Wechsel war ganz einfach. In dem Joomla, welches ich mir damals heruntergeladen hatte war ein Update zum Wechsel von MOS nach Joomla enthalten. Ob das jetzt auch noch so ist kann ich garnicht sagen, aber ich gehe mal davon aus.
Ich hab den Wechsel nicht bereut. Die meisten der Mambo-Komponenten funktionieren auch in dme anderen CMS und f?r die bei denen es Probleme gibt sind direkt f?r Joomla vorhanden.
So, Das war meine kleine Geschichte wie es dazu kam, dass danfuh.de ein Joomla als CMS hat.
Ich m?chte jetzt keinesfalls alle Mambo-Nutzer animieren zu wechseln. Nein absolut nicht.
Mambo hat noch immer seine Existenzberechtigung.
Ohne Mambo w?rde es kein Joomla! geben.
Mittlerweile sind viele der Dinge, die mich an Mambo gest?rt haben auch beseitigt.
In einigen F?llen kann Mambo sogar mehr. Da w?re z.B. die Installation von Components, Modules und Mambots im Backend. Bei Joomla muss ich wissen was ich installieren m?chte und den dazugeh?rigen Punkt ausw?hlen. Bei mambo gibt es nur noch ein einziges Upload-Feld f?r alles.
Auch ist
http://mamboxchange.com mittlerweile wesentlich ?bersichtlicher als
joomlacode.org wie ich finde.
Auch die Mambo-Gemeinde ist in letzter Zeit wieder stark angewachsen.
Ich werde sicherlich in Zukunft auch wieder Mambo's f?r Web-Projekte einsetzen, wenn sich die Gelegenheit bietet.
Zur?ck zu Mambo werde ich mit danfuh.de aber in absehbarer Zeit bestimmt nicht wechseln.
Joomla oder Mambo
Wenn die Entscheidung schwer f?llt welches dieser beiden Systeme zum Einsatz kommen soll, dann solltest Du genau schauen welche Erweiterungen ben?tigt werden.
Nichts ?berst?rzen!
Website Baker
Kleines, einfaches und schnelles CMS
K?rzlich hab ich das Nonplusultra, also das absolute Super CMS f?r mich entdeckt. Sein Name -
Website Baker. Websitebaker ist ein kleines, aber sehr schnelles, total einfach zu bedienendes und nicht ?berladenes
Content Management System, welches schon von vornherein mit Suchmaschinen freundlichen URLs und der individuellen vergabe von Meta-Tags glänzt.
Die übersichtliche Anordnung der wenigen Konfigurationselemente macht auch Laien den Einstieg in die wunderbare Welt eines CMS kinderleicht. Ich hab selden eine einfachere
CMS Installation gesehn.
Weil mir Webseitbaker so unheimlich gut gefallen hat, hab ich mal eine übersichtliche und anschauliche Internetseite zu diesem CMS gestaltet.
www.websitebaker-cms.de basiert komplett auf Websitebaker. Meine WebsiteBaker-CMS Seite selber zeigt schon die unglaubliche Flexibilit?t diese CMS.
Nat?rlich gab es auch schon vorher eine deutschsprachige Websitebaker Internetseite, jedoch wird diese von einer kommerziell orientierten Firma betrieben. Ich meine allerdings, dass ein freies CMS nicht zur kommerzielle Vermarktung verwendet werden soll. Meine Seite ist eine private Seite
Weil sich
www.websitebaker-cms.de noch im Aufbau befindet ist die Seite leider nocht nicht die ausführlichste, aber da kommt sie sicher noch hin.
Wenn Dir Websitebaker-CMS.de gef?llt, dann beteilige Dich doch mit Beiträgen im
Forum, oder schick mit Deine Beitr?ge einfach per
E-Mail. Ich werde sie dann Einstellen. Alleine kann man zwar etwas erreichen, aber viele gemeinsam erreichen doch mehr. Du siehst, ich bin also auf Deine Hilfe angewiesen.
Joomla Hosting
Hier sollte man lieber genau hinschauen zu welchem Anbieter man geht.
Es gibt hunderte von Webhostern, somit hat man die Qual der Wahl.
Soll es ein Grosser und bekannter sein, oder doch eher ein kleiner?
Ich pers?nlich w?rde immer zu einem kleineren Webhoster raten, wenn es um ein Hosting-Paket geht.
Wenn es ein V-Server sein soll, dann gibt es Anbieter, die sich auf solche Systeme spezialisiert haben.
Bei Mietservern tendiere ich wieder zu den gr?sseren Anbietern.
Und wenn ich meinen Eigenen Server irgendwo unterstellen m?chte, dann bevorzuge ich einen kleineren Webhoster.
Warum, das ist schnell gesagt:
Ganz gro?e Webhoster:
Die ganz grossen sind oft nur per E-Mail oder ?ber teure Telefonnummern erreichbar und g?nstig ist meisst nur der Grundpreis. Jede Kleinigkeit kostet extra.
Viele Dinge sind ?berhaupt nicht verf?gbar, wie etwa "SafeMode=OFF" oder "mod_ReWrite". Ausserdem muss ich mich um alles selber k?mmern und das kostet Zeit. Wenn ich diese Zeit in Geld umrechnen w?rde, dann w?ren die ganz grossen sicher die teuersten. Bei einem Mietserver, den ich mit einrichten kann wie ich will, ist mir das egal, weil ich diese Zeit hier ohnehin einplane.
Die kleineren Webhosting-Anbieter:
Jemand der eher kleiner ist hat noch einen Bezug zu seinen Kunden. Hier geht es oft nicht nur ums Geld. Ausserdem haben kleinere Anbieter ein Interesse daran seine Kunden zu halten. Bei den Gr?sseren kommt es oft nur auf die Masse an, da f?llt es nicht ins Gewicht ob ein Kunde mit 300?/Jahr weg f?llt oder nicht. Meine Erfahrungen haben mir gezeigt, dass auch die Freundlichkeit dem Kunden gegen?ber (also mir oder Dir) bei Gro?en oft relativ schlecht sein kann.
Bei einem kleineren Hosting-Anbieter ist dies meist nicht der Fall.
Mein Joomla Hoster

Ich habe mich f?r einen mittelgrossen Webhoster entschieden, der sich auf Joomla-Hosting spezialisiert hat.
Der Support ist einmalig (Telefon und E-Mail).
Alles was ich brauchte habe ich bekommen:
- einfache Administration des Hosting-Paketes
- einfache MySQL, E-Mail und Domain Verwaltung
- mod_rewrite und safemode=off (f?r sch?ne URLs)
- vollen FTP-Zugriff
- und dank des Joomla-Umzugservice war der Wechsel kein Problem.
Mein Joomla Webhoster ist
heiko-rudolf.net - Joomla Hosting.
Dies soll jetzt keine direkte Werbung sein, doch aus eigener Erfahrung kann ich sagen, dass es wirklich schwer ist einen guten CMS-Hoster zu finden, der alle Anforderungen erf?llt die das CMS und ich stellen.